Dieter Kaiser

Wie entsteht unser Geld?

Manche denken, die EZB druckt dieses Geld und verteilt es, aber ganz so einfach ist es nicht. Denn zum großen Teil handelt es sich bei unserem Geld um digitale Buchungssätze.

Nur ein sehr kleiner Teil vom Bargeld wirklich physisch vorhanden. Der Rest ist so genanntes Buchgeld, es wird einfach von einem Konto zu einem anderen gebucht. Aber wo kommt es her?

Wie entsteht ein Guthaben, oder eben eine Schuld?

Bernd Hückstädt, der Entwickler von Gradido, verwendet in seinem Buch das folgende Beispiel für die sogenannte Giralgeldschöpfung:

Wie entsteht unser Geld?»Nehmen wir an, Sie und ich eröffnen bei einer beliebigen Bank ein Konto, dann starten wir beide mit dem Kontostand Null. In der Gesamtsumme ist noch kein Geld entstanden. Nehmen wir weiter an, ich verkaufe Ihnen etwas im Wert von 100 € und Sie überweisen mir diesen Betrag, dann haben Sie 100 € Schulden und ich 100 € Guthaben. Aus dem Nichts ist nun Geld entstanden, das ich weiter verwenden kann.«

 

Im der Regel entsteht das Geld von vornherein durch Schulden, selbst wenn es die Zentralbank ausgibt. In der Summe muss das Vermögen der Menschen also immer Null ergeben, oder sich nahe an dieser Null bewegen.

Wie entsteht unser Geld?

Wer nun genau hinsieht, erkennt, dass dabei für jedes wachsende Vermögen, eine wachsende Schuld entstehen muss. Der Zinseszinseffekt verstärkt diese Konsequenz noch aber auch ohne Zins und Zinseszins, würde es zwangsläufig zum Öffnen der Schere kommen.

Jedes Vermögen das wächst, wird aus Krediten ins Leben gerufen

Jedes Vermögen das wächst, wird aus Krediten ins Leben gerufen, die jemand anderes zu tragen hat. Es gibt also einige wenige Gewinner und sehr viele Verlierer, die es finanzieren.

 

 

Dieses fällt dem Einzelnen jedoch nicht auf, weil die Staaten einen Teil unsere bereits entstandenen Schulden tragen. Pro Kopf, alleine in Deutschland rund 25.000 € – will heißen, jedes neugeborene Baby kommt mit Schulden auf die Welt für die es gar nichts kann. Jeder Rentner und sonst jeder Staatsangehörige, hat diese Schulden, auch wenn sie nicht auf seinem Konto aufgeführt sind.

Die Verpflichtung dafür aufzukommen, inklusive Zinsen, hat der Bürge(r) trotzdem die sich inform von Steuererhöhungen, Rentenkürzungen und soziale Kürzungen darstellen. Dies führt zwangsläufig alle paar Jahre, oder alle paar Jahrzehnte zum Zusammenbruch des Systems kommen, das auf unbegrenztem Wachstum basiert. Unendlicher Wachstum ist jedoch nicht möglich, daher dienen Wirtschaftszusammenbrüche und nicht zuletzt Kriege, als darauf folgende Konsequenz.

Dies ist eines von vielen Zeichen dafür, dass unser jetziges Geld- und Wirtschaftssystem nicht naturkonform ist, und sich deshalb auch nicht selbst regulieren kann. Die Natur kennt kein Minus. Es gibt keinen Apfelbaum mit minus 10 Äpfeln, und es gibt auch nichts, das ewigen Bestand hat. Wer es dennoch versucht, etwas künstlich am Leben zu halten, muss zwangsläufig immer wieder Korrekturen vornehmen und Fehlentwicklungen bekämpfen.

Gradido orientiert sich an der Natur

Hier steht werden und Verfall im Einklang, basiert auf dem Prinzip der Wirtschaftsbionik. So wie es im technischen Bereich schon lange üblich ist, kann man die Genialität der Natur beobachten und sich deren Prinzipien zunutze machen. Denn auch die Natur wirtschaftet – und sie ist bestens organisiert. Warum machen wir uns also nicht auch im Bereich Wirtschaft diese Erfolgsprinzipien zu Nutze?

Gradido – dein Schlüssel zu Wohlstand und Frieden

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