Wie entsteht unser Geld?

Wie entsteht unser Geld?

Manche denken, die EZB druckt dieses Geld und verteilt es, aber ganz so einfach ist es nicht. Denn zum großen Teil handelt es sich bei unserem Geld um digitale Buchungssätze.

Nur ein sehr kleiner Teil vom Bargeld wirklich physisch vorhanden. Der Rest ist so genanntes Buchgeld, es wird einfach von einem Konto zu einem anderen gebucht. Aber wo kommt es her?

Wie entsteht ein Guthaben, oder eben eine Schuld?

Bernd Hückstädt, der Entwickler von Gradido, verwendet in seinem Buch das folgende Beispiel für die sogenannte Giralgeldschöpfung:

Wie entsteht unser Geld?»Nehmen wir an, Sie und ich eröffnen bei einer beliebigen Bank ein Konto, dann starten wir beide mit dem Kontostand Null. In der Gesamtsumme ist noch kein Geld entstanden. Nehmen wir weiter an, ich verkaufe Ihnen etwas im Wert von 100 € und Sie überweisen mir diesen Betrag, dann haben Sie 100 € Schulden und ich 100 € Guthaben. Aus dem Nichts ist nun Geld entstanden, das ich weiter verwenden kann.«

 

Im der Regel entsteht das Geld von vornherein durch Schulden, selbst wenn es die Zentralbank ausgibt. In der Summe muss das Vermögen der Menschen also immer Null ergeben, oder sich nahe an dieser Null bewegen.

Wie entsteht unser Geld?

Wer nun genau hinsieht, erkennt, dass dabei für jedes wachsende Vermögen, eine wachsende Schuld entstehen muss. Der Zinseszinseffekt verstärkt diese Konsequenz noch aber auch ohne Zins und Zinseszins, würde es zwangsläufig zum Öffnen der Schere kommen.

Jedes Vermögen das wächst, wird aus Krediten ins Leben gerufen

Jedes Vermögen das wächst, wird aus Krediten ins Leben gerufen, die jemand anderes zu tragen hat. Es gibt also einige wenige Gewinner und sehr viele Verlierer, die es finanzieren.

 

 

Dieses fällt dem Einzelnen jedoch nicht auf, weil die Staaten einen Teil unsere bereits entstandenen Schulden tragen. Pro Kopf, alleine in Deutschland rund 25.000 € – will heißen, jedes neugeborene Baby kommt mit Schulden auf die Welt für die es gar nichts kann. Jeder Rentner und sonst jeder Staatsangehörige, hat diese Schulden, auch wenn sie nicht auf seinem Konto aufgeführt sind.

Die Verpflichtung dafür aufzukommen, inklusive Zinsen, hat der Bürge(r) trotzdem die sich inform von Steuererhöhungen, Rentenkürzungen und soziale Kürzungen darstellen. Dies führt zwangsläufig alle paar Jahre, oder alle paar Jahrzehnte zum Zusammenbruch des Systems kommen, das auf unbegrenztem Wachstum basiert. Unendlicher Wachstum ist jedoch nicht möglich, daher dienen Wirtschaftszusammenbrüche und nicht zuletzt Kriege, als darauf folgende Konsequenz.

Dies ist eines von vielen Zeichen dafür, dass unser jetziges Geld- und Wirtschaftssystem nicht naturkonform ist, und sich deshalb auch nicht selbst regulieren kann. Die Natur kennt kein Minus. Es gibt keinen Apfelbaum mit minus 10 Äpfeln, und es gibt auch nichts, das ewigen Bestand hat. Wer es dennoch versucht, etwas künstlich am Leben zu halten, muss zwangsläufig immer wieder Korrekturen vornehmen und Fehlentwicklungen bekämpfen.

Gradido orientiert sich an der Natur

Hier steht werden und Verfall im Einklang, basiert auf dem Prinzip der Wirtschaftsbionik. So wie es im technischen Bereich schon lange üblich ist, kann man die Genialität der Natur beobachten und sich deren Prinzipien zunutze machen. Denn auch die Natur wirtschaftet – und sie ist bestens organisiert. Warum machen wir uns also nicht auch im Bereich Wirtschaft diese Erfolgsprinzipien zu Nutze?

Gradido – dein Schlüssel zu Wohlstand und Frieden

Kostenfreies Webinar mit Bernd Hückstädt, Gradido- Gründer und Entwickler

Link zum   Webinar

Die revolutionäre Evolution

Die revolutionäre Evolution

Die revolutionäre Evolution

 Der Titel ist ein Widerspruch in sich?

In letzter Zeit mag man glauben, bei all den Kriegen, Konflikten und Krisenherden auf der Welt, bewirken die Verantwortlichen nur noch Schadensbegrenzung und viel heiße Luft.
Abgesehen von den gewollten Fehlentwicklungen, gibt es zahlreiche Missstände die trotz bester Absicht entstanden sind.
Wenn z. B. ein Geschäftsführer eines Wirtschaftskonzerns bestrebt ist die Gewinne zu optimieren handelt er betriebswirtschaftlich genauso sinnvoll wie ein Politiker der versucht die Interessen seines Landes zu vertreten.
Sie handeln in dem bestehenden System ’richtig’ und konform.

Sicher haben wir in Europa und in den Vereinigten Staaten zum größten Teil von diesem System profitiert. Es wird jedoch zunehmend klarer dass dies zu Lasten aller Menschen geht. Die Umverteilung erfolgt von fleißig nach reich und bald schon werden auch die fleißigen Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können.
In diesem System wird automatisch wenn jemand Geld verdient, es jemand anderem weggenommen.
Daraus entsteht Mangel, Neid Missgunst, Konkurrenzdenken und schließlich Kriege, Krisen, Armut und Katastrophen

Die Wirtsachftsbionikforschung hat diese Ursachen entschlüsselt und zeigt leicht umsetzbare Lösungen. Im Gegensatz zu den landläufigen Vorstellungen (Gürtel enger schnallen usw.) sind diese Lösungen angenehm und dienen dem Vorteil aller. Gradido schafft die Lösung dieses Widerspruchs.

Es ist sanft und respektvoll in seiner Methode, aber revolutionär in seiner Wirkung. Es vermittelt ein Weltbild, das auf Schenken und natürliches Beschenkt-Werden aufbaut, die Würde nicht nur jedes Menschen, sondern allen Lebens in den Mittelpunkt stellt und aus Dankbarkeit für den daraus entstehenden Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur neuerliches Schenken auslöst

Dieser Zustand ist durch Revolution aber nicht zu erreichen.

Er bedarf des allmählichen Umdenkens. Er bedarf zuversichtlicher Menschen, die damit anfangen, einander in ihrem Weg zu bestärken und ihn vorzuleben. Auch das gehört zu Gradido. Die Realität, die wir damit anstreben, hat zu viele Vorteile, um sie erschöpfend auflisten zu können.

Viele davon sind im Buch

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Gradido – Natürliche Ökonomie des Lebens

 

 

 

 

angeführt

Interview mit Ronny: Der Weg zu Gradido

Interview mit Ronny: Der Weg zu Gradido

Interview mit Ronny: Der Weg zu Gradido

Interview mit Ronny: Der Weg zu Gradido

 

Dieter: Lieber Ronny, schön dass Du dir Zeit nimmst und mir(uns) die Möglichkeit gibst, von Deinen Erfahrungen aus Deinem Leben sowie Dein Weg zu Gradido zu berichten. Wir haben uns ja auf Gradido kennen gelernt.
Was hat dich denn bewegt, dort aktiv zu werden – wie hat für Dich alles angefangen?

Ronny: Wirtschaftskrisen, insbesondere die letzte ab 2008 etwa, führten dazu, dass ich intensiver mit anderen Menschen darüber diskutierte. Einer davon sammelte schon länger Quellen zu „alternativen Geld- und Wirtschaftssystemen“ und „gradido“ war einfach in der Liste enthalten und faszinierte mich irgendwie. Ich behielt es zunächst erstmal nur im Kopf, wurde nicht gleich aktiv. Weil ich aber weiter neugierig war und mich intensiv mit dem Finanz- und Wirtschaftssystem beschäftigte, reifte so allmählich der Gedanke, dass etwas zu „tun“ notwendig ist, sonst bleibt alles wie es ist. Ich habe mich also im Gradido-Netzwerk angemeldet, bin aber immer noch passiv geblieben und habe beobachtet und die Projekt-News verfolgt.

Dieter: Darf ich fragen was Du bisher beruflich gemacht hast und kannst Du dir vorstellen dass deine berufliche Laufbahn mit Gradido in Einklang zu bringen ist und danach alles besser wird?

Ronny: Ich bin seit vielen Jahren in der IT tätig. Das interessiert mich übrigens auch privat. Heute leite ich ein Team von IT-Spezialisten in einem weltweit agierenden IT-Konzern. Wie sehe ich meine Rolle als Manager in Bezug auf das Gradido-Konzept? Ich bin für mich zu der Erkenntnis gekommen, dass Engagement für eine bessere Welt nicht zwangsläufig das sofortige Abschalten meines bisherigen Lebens und auch meiner beruflichen Tätigkeit bedeuten muss. Siehe z.B. Götz Werner, ein erfolgreicher Unternehmer, der trotzdem für das BGE eintritt. Es gibt auch Manager in Betriebsräten. Das ist zweifellos schwierig und nicht selbstverständlich. Ich trage (finanzielle) Verantwortung für mich und meine Familie. Dennoch möchte ich eine Veränderung aktiv mitgestalten. Das eine darf für mich das andere nicht ausschließen – im Moment jedenfalls noch. Alles wird dadurch vielleicht nicht besser. Den Status Quo der Welt sortiere ich aktuell als unbefriedigend ein, der dringende Handlungen zum Besseren benötigt. Du merkst schon, irgendwie bin ich aus dem passiven Modus herausgekommen.

Dieter: Wie stellt sich Dein neuer Modus dar, was setzt Du bereits um und welche Aktivitäten stellst Du dir in naher Zukunft vor?
Gradido

Gradido

Ronny: Wachgerüttelt hat mich die Einladung zum Gradido-Webinar. Für mich war am Ende der Session klar, Gradido ist für mich reif genug geworden, um mitzumachen. Es ist neben der Realitätsdarstellung ein Lösungsangebot an die Welt, endlich Krieg, Armut, Hunger, Ängste usw. zu beseitigen, friedlich, bedacht, mit einem ganzheitlichen Ansatz, der auf Beobachtungen der Natur beruht. Das ist erfrischend anders und ich bin überzeugt davon, dass das funktionieren kann. In meiner Freizeit will ich nun (neben dem Bedarf meiner Familie) mithelfen, Gradido bekannter zu machen. Das Interview hier z.B. hilft ja auch dabei … Ich beteilige mich an internen Diskussionen. Bin wie du auch Teil von Gruppen, die nach vorne denken und die nächsten Schritte überlegen. Ich habe schon auch die eine oder andere Marketing-Idee, aber da soll sich doch jeder Gradido-Interessierte überraschen lassen, was wir anbieten können. Ich sage dir jetzt dir vielleicht etwas überraschendes. Eine wichtige Aktivität für die nahe Zukunft ist eine deutlich stärkere Selbstreflexion. Was bin ich? Was möchte ich sein? Passt mein persönlicher Drang und mein selbstgestecktes Ziel zu meinem moralischen und ethischen Bewusstsein? Wie kann ich dabei Gradido helfen und wie kann Gradido möglicherweise auch mir helfen auf diesem Weg voranzukommen.

Dieter: Danke Ronny das Du uns einen Einblick gegeben hast. Eine letzte Frage noch, wie können sich Menschen die Gradido nicht kennen am besten Informieren. Was können sie tun um sich zu beteiligen?

Ronny: Ich denke, jeder Mensch fühlt sich anders angesprochen. Gradido bietet heute schon eine hohe Bandbreite an Möglichkeiten sich zu informieren: natürlich die Gradido-Homepage, aber auch Info-Mails aus dem Netzwerk, Flyer, Beiträge auf Blogs (wie deinem), das bereits erwähnte Webinar , das mich persönlich überzeugt hat und es gibt und kommt sicher noch mehr. Was kann dann ein Interessierter tun, der aktiv mitmachen will? Solange er die Grundideen mittragen möchte und sich damit identifizieren kann, ist eigentlich alles erlaubt, was Gradido besser bekannt macht in der Welt. Auf der Hompage Gadido.net  kann man sich da gut informieren. Schließlich steht auch der Gründer Bernd Hückstädt wirklich offen für An- und Rückfragen zum Gradido-Konzept zur Verfügung. Je nachdem, wie intensiv man sich beteiligen möchte und in welcher Form ergeben sich da ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Ich persönlich habe mich für aktives Mitgestalten im internen Forum, der Außendarstellung und für finanzielle Unterstützung entschieden.

Dieter: Vielen Dank Ronny, ich wünsche Dir viel Spass und Energie bei der Umsetzung

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